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Das dicke Zillebuch

Heinrich Zille

Das dicke Zillebuch

Heinrich Zille, obwohl 1858 in Radeburg nördlich von Dresden, also in Sachsen, geboren, ist Urberliner mit Haut und Haar. Schließlich kam er bereits als elfjähriger Knabe 1867 an einem trüben Novembertag in die Stadt, der er mit seinem Werk ein bleibendes Denkmal gesetzt hat. Er selbst, aus kleinsten Verhältnissen kommend, ist auf der einen Seite charmanter Karikaturist, auf der anderen aber auch scharfer Sozialkritiker. Seine Monemtaufnahmen vom Milieu der Hinterhöfe zeigen mit heiterem Augenzwinkern häufig den bitteren Realismus einer Großstadt im Aufbruch. Was Gerhard Hauptmann mit seinen Dramen für den Bildungsbürger geleistet hat, schafft Zille spielend mit dem Zeichenstift für die kleinen Leute, die sich und ihr Leben in seinen Bildern wiederentdecken. Aber er zeichnet nicht nur, er schaut seiner Kundschaft, dem Berliner Proletariat, auch aufs Maul und wird so zum Dialog- und Dialektkünstler. Das mit Unterstützung von Zilles Tochter entstandene Dicke Zillebuch bietet einen opulenten Querschnitt aus dem Werk dieses unsterblichen Berliner Originals.


gebunden, farb. Abb.
515 Seiten, Format 19,5 x 25 cm
ISBN-10: 3-89836-338-4
ISBN: 978-3-89836-338-9

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